Ein Patient berichtete bereits nach wenigen Behandlungen, dass sein Schnarchen deutlich leiser geworden sei und sich die Schlafqualität seiner Partnerin verbessert habe. Da die Ursachen des Schnarchens sehr unterschiedlich sein können, lässt sich dieses Ergebnis jedoch nicht automatisch auf alle Betroffenen übertragen.“
Definition von Schnarchen:
Schnarchen entsteht durch Schwingungen der Weichteile im Bereich der oberen Atemwege während des Schlafs. Durch eine Verengung der Atemwege beginnt das Gewebe im Rachen zu vibrieren, wodurch die typischen Schnarchgeräusche entstehen.
Gelegentliches Schnarchen ist weit verbreitet und nicht zwangsläufig krankhaft. Tritt es jedoch regelmäßig auf oder wird von Atemaussetzern begleitet, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Ursachen von Schnarchen:
Schnarchen kann verschiedene Ursachen haben. Häufige Auslöser sind:
Erschlaffung der Rachenmuskulatur während des Schlafes
Übergewicht
Schlafen in Rückenlage
Vergrößerte Mandeln oder Polypen
Nasenatmungsbehinderung (z. B. durch Allergien oder eine Nasenscheidewandverkrümmung)
Alkohol oder Beruhigungsmittel vor dem Schlafengehen
Alterungsprozesse der Muskulatur
In manchen Fällen kann Schnarchen auch mit einer obstruktiven Schlafapnoe verbunden sein. Diese sollte ärztlich abgeklärt werden.
Mögliche Folgen von Schnarchen:
Regelmäßiges Schnarchen kann die Schlafqualität sowohl der betroffenen Person als auch des Partners erheblich beeinträchtigen.
Mögliche Folgen sind:
nicht erholsamer Schlaf
Tagesmüdigkeit
Konzentrationsstörungen
morgendliche Kopfschmerzen
Gereiztheit
Belastung der Partnerschaft durch Schlafstörungen
Bei Atemaussetzern (Schlafapnoe) können zusätzlich gesundheitliche Risiken bestehen. Deshalb ist eine medizinische Abklärung wichtig.
Behandlungsmöglichkeiten:
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache.
Je nach Situation kommen verschiedene Maßnahmen infrage:
Gewichtsreduktion
Veränderung der Schlafposition
Behandlung von Nasenatmungsstörungen
Verzicht auf Alkohol vor dem Schlafengehen
Zahnschienen bei bestimmten Formen des Schnarchens
CPAP-Therapie bei Schlafapnoe
operative Maßnahmen in ausgewählten Fällen
Welche Behandlung sinnvoll ist, sollte individuell entschieden werden.
Was kann ich selbst tun?
Sie können bereits mit einfachen Maßnahmen versuchen, das Schnarchen zu reduzieren:
möglichst Seitenlage beim Schlafen
normales Körpergewicht anstreben
Alkohol in den Stunden vor dem Schlafengehen vermeiden
auf eine freie Nasenatmung achten
regelmäßige Bewegung
ausreichend Schlaf
Diese Maßnahmen können je nach Ursache bereits eine Verbesserung bewirken.
Schnarchen kann die Schlafqualität sowohl der betroffenen Person als auch des Partners erheblich beeinträchtigen. Je nach Ursache kann Akupunktur eine unterstützende Maßnahme sein.
Akupunktur und Schnarchen:
Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Behandlungsmethode, bei der feine Nadeln an ausgewählten Punkten des Körpers gesetzt werden.
Einige wissenschaftliche Untersuchungen sowie Erfahrungen aus der Praxis deuten darauf hin, dass Akupunktur bei bestimmten Formen des Schnarchens unterstützend wirken kann. Mögliche Wirkmechanismen sind:
Förderung der Muskelspannung im Bereich der oberen Atemwege
Entspannung des vegetativen Nervensystems
Verbesserung der Nasenatmung bei funktionellen Beschwerden
Unterstützung eines erholsameren Schlafes
Die Wirkung kann individuell unterschiedlich ausfallen und hängt unter anderem von der Ursache des Schnarchens ab.
Wichtig: Bei Verdacht auf Schlafapnoe mit Atemaussetzern ersetzt Akupunktur keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Terminvereinbarung:
📞 Telefon: 0699 11 111 554
Oder senden Sie einfach eine SMS mit dem Text:
„Hallo, ich interessiere mich für eine Akupunkturbehandlung wegen Schnarchens und würde gerne einen Termin vereinbaren.“
2 Standorte: 1060 und 1230 Wien