Viele Frauen erleben die Menopause in einer Lebensphase, in der sie beruflich und persönlich auf dem Höhepunkt stehen. Umso belastender ist es, wenn plötzlich körperliche und seelische Beschwerden auftreten, die Leistungsfähigkeit sinkt und sie sich mit ihren Symptomen nicht ernst genommen fühlen. Häufig hören Betroffene Sätze wie: „Das ist eben das Alter“ oder „Da müssen Sie durch“.
Doch die Menopause ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Übergang – und trotzdem gibt es wirksame Wege, diese Zeit gut begleitet und mit mehr Lebensqualität zu durchlaufen.
Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt der letzten natürlichen Monatsblutung. Sie ist Teil des sogenannten Klimakteriums (Wechseljahre), einer mehrjährigen hormonellen Umstellungsphase. Ursache ist die nachlassende Funktion der Eierstöcke, wodurch vor allem die Hormone Östrogen und Progesteron deutlich abnehmen.
Diese hormonellen Veränderungen beeinflussen nicht nur den Zyklus, sondern auch das Nervensystem, den Stoffwechsel, den Schlaf, die Psyche und viele andere Körperfunktionen.
Meist zwischen 45 und 55 Jahren
Möglich ist auch eine frühe Menopause (vor dem 40. Lebensjahr)
Der gesamte Übergang kann 5–10 Jahre dauern
1. Prämenopause
Erste hormonelle Schwankungen, Veränderungen des Zyklus, erste körperliche oder emotionale Symptome.
2. Perimenopause
Phase mit oft den stärksten Beschwerden. Die Monatsblutung wird unregelmäßig oder bleibt zeitweise aus, viele typische Wechseljahresbeschwerden treten verstärkt auf.
3. Menopause
Zeitpunkt der letzten natürlichen Regelblutung. Dieser Zeitpunkt kann erst rückblickend festgestellt werden, wenn zwölf Monate keine Blutung mehr aufgetreten ist.
4. Postmenopause
Zeit nach der Menopause. Die Hormonspiegel – insbesondere Östrogen – bleiben dauerhaft niedrig und stabilisieren sich auf einem niedrigeren Niveau. In dieser Phase können einige typische Wechseljahresbeschwerden nachlassen, während andere weiterhin bestehen oder neu auftreten können.
Mögliche Veränderungen von Haut, Knochen und Schleimhäuten
Durch den dauerhaft niedrigen Östrogenspiegel in der Postmenopause kann es zu verschiedenen körperlichen Veränderungen kommen. Östrogen spielt eine zentrale Rolle für die Elastizität, Durchblutung und Regenerationsfähigkeit von Gewebe.
Haut:
Die Haut kann trockener, dünner und weniger elastisch werden. Die Faltenbildung kann zunehmen, die Wundheilung sich verlangsamen und manche Frauen berichten über eine erhöhte Hautempfindlichkeit.
Knochen:
Der verringerte Östrogenspiegel beeinflusst den Knochenstoffwechsel. Die Knochendichte kann abnehmen, wodurch langfristig das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche steigt.
Schleimhäute:
Schleimhäute – insbesondere im Intimbereich, in den Harnwegen, aber auch im Mund – können trockener und empfindlicher werden. Mögliche Folgen sind Brennen, eine erhöhte Infektanfälligkeit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder häufiger Harndrang.
Diese Veränderungen entwickeln sich meist schleichend und werden von Frauen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Eine frühzeitige, ganzheitliche Begleitung kann helfen, Beschwerden zu lindern, die Körperwahrnehmung zu stärken und die Lebensqualität nachhaltig zu erhalten.
Die Beschwerden sind individuell sehr unterschiedlich. Zu den häufigsten zählen:
Hitzewallungen und Schweißausbrüche
Schlafstörungen
Erschöpfung und Leistungsabfall
Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen
Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („Brain Fog“)
Herzklopfen, innere Unruhe
Gewichtszunahme, veränderter Stoffwechsel
Gelenk- und Muskelschmerzen
Trockene Schleimhäute, Libidoverlust
Viele Frauen empfinden die Kombination aus körperlichen und psychischen Symptomen als besonders belastend – gerade dann, wenn Beruf, Familie und Alltag hohe Anforderungen stellen. Dauerhafter Stress, große Verantwortung und familiäre Verpflichtungen können die Beschwerden verstärken und die Energie zusätzlich belasten.
Bewusste Stressreduktion (Pausen, Schlafhygiene, Entspannung)
Regelmäßige Bewegung (Spaziergänge, Yoga, moderates Training)
Ausgewogene Ernährung, stabiler Blutzucker
Reduktion von Alkohol, Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln
Austausch mit anderen Betroffenen
Symptome ernst nehmen und Hilfe einfordern
Wenn der Körper Signale sendet, sollten sie nicht ignoriert werden.
In der Schulmedizin stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:
Hormontherapie (HRT):
Kann bei vielen Frauen Symptome deutlich lindern, ist jedoch nicht für jede geeignet und nicht immer gut verträglich.
Nicht-hormonelle Medikamente:
z. B. bei Schlafstörungen, Depressionen oder starken Hitzewallungen
Beratung und Aufklärung:
Leider erleben viele Frauen hier noch immer eine unzureichende Begleitung.
Nicht jede Frau möchte oder kann Hormone einnehmen – hier wächst der Bedarf an komplementären, ganzheitlichen Therapien.
Akupunktur kann eine wertvolle begleitende Therapie in den Wechseljahren sein. Ziel ist es, das vegetative Nervensystem zu regulieren, innere Balance zu fördern und die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen.
Erfahrungen und Studien zeigen, dass Akupunktur helfen kann, bei:
Hitzewallungen und nächtlichem Schwitzen
Schlafstörungen
innerer Unruhe und Stress
Stimmungsschwankungen
Erschöpfung und Konzentrationsproblemen
Viele Frauen berichten, dass sie sich durch Akupunktur wieder stabiler, ausgeglichener und leistungsfähiger fühlen – besonders dann, wenn schulmedizinische Ansätze allein nicht ausreichen oder nicht gewünscht sind.
Akupunktur ersetzt keine notwendige medizinische Behandlung, kann diese jedoch sinnvoll ergänzen und individuell unterstützen.
Die Wechseljahre – medizinisch Menopause und Klimakterium genannt – sind ein natürlicher Lebensabschnitt. Dennoch muss niemand darunter leiden oder sich mit seinen Beschwerden alleingelassen fühlen. Frauen verdienen eine ernsthafte Begleitung, individuelle Lösungen und Therapien, die zu ihrem Leben, ihrem Alltag und ihren beruflichen Anforderungen passen.
Akupunktur bietet hierbei einen sanften und ganzheitlichen Ansatz, um Frauen gerade in dieser anspruchsvollen Lebensphase zu unterstützen – körperlich, emotional und mental. Ziel ist es, das innere Gleichgewicht zu fördern, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Über Monate bin ich jede Nacht aufgewacht, und war dann jedes Mal für 2-3 Stunden wach. Eine Freundin gab mir den Tipp es mit Akupunktur zu versuchen. Auf der Suche nach einer Ordination in 1230 Wien, habe ich Dr. Hobbi gefunden. Sehr positiv überrascht war ich, dass ich bereits am nächsten Tag einen Termin bekam. Ich war bis jetzt 5 Mal bei ihm und ich finde es sehr positiv, dass ich, wenn ich in der Nacht aufwache, auch recht bald wieder einschlafen kann. Hin und wieder habe ich noch eine "schlechte" Nacht, aber alles in allem bin ich wesentlich besser erholt und auch wieder besser belastbar. Meine Lebensqualität hat sich, seit ich zur Akupunktur gehe, deutlich verbessert.
Noura Mahidi
2 Standorte: 1080 und 1230 Wien