"habe mich nach längerem Zögern wegen meiner seit Jahrzenten vorhandenen Migräne an dr. Hobbi gewendet. Nach 3 Sitzungen in einer angenehmen ferundlichen Ordination habe ich weder Kopfschmerzen, noch ist in letzter Zeit eine Migräne aufgetreten. Ich kann dr. Hobbi nur wärmstens empfehlen."
— Rene Hauck
Migräne gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Typisch sind wiederkehrende, meist pulsierende Kopfschmerzen, die häufig von Übelkeit sowie einer erhöhten Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet werden. Viele Betroffene erleben regelmäßige Migräneanfälle, die ihre Lebensqualität deutlich einschränken.
Die Beschwerden können von Person zu Person unterschiedlich sein. Häufig treten folgende Symptome auf:
pulsierende, meist einseitige Kopfschmerzen
mittelstarke bis starke Schmerzen, die sich bei körperlicher Aktivität verstärken können
Übelkeit oder Erbrechen
erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen
Sehstörungen oder andere Aura-Symptome (z. B. Flimmern, Kribbeln oder Sprachstörungen)
Die genaue Ursache der Migräne ist bis heute nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass genetische, neurologische und Umweltfaktoren zusammenwirken. Zu den häufigsten Auslösern zählen:
Stress
hormonelle Veränderungen
Schlafmangel oder unregelmäßiger Schlaf
bestimmte Lebensmittel oder Alkohol
Wetterwechsel
körperliche oder emotionale Belastungen
Migräne ohne Aura
Die häufigste Form der Migräne. Die Kopfschmerzen treten ohne vorhergehende neurologische Symptome auf.
Migräne mit Aura
Vor oder während der Kopfschmerzen können vorübergehende neurologische Symptome auftreten, beispielsweise Sehstörungen, Kribbeln oder Sprachstörungen.
Frauen sind insgesamt häufiger von Migräne betroffen als Männer.
Neben einer ärztlichen Behandlung können verschiedene Maßnahmen helfen, Migräneanfälle zu reduzieren oder besser damit umzugehen:
persönliche Auslöser erkennen und möglichst vermeiden
ein Migränetagebuch führen
regelmäßige Schlafzeiten einhalten
ausreichend Wasser trinken
regelmäßige Mahlzeiten einnehmen
Stress durch Entspannungsverfahren wie Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung reduzieren
regelmäßige moderate Bewegung
während eines Anfalls einen ruhigen und abgedunkelten Raum aufsuchen
kalte Umschläge auf Stirn oder Nacken legen
Je nach Häufigkeit und Schwere der Migräne kommen unterschiedliche Behandlungsformen infrage. Dazu gehören Schmerzmittel, Triptane sowie vorbeugende Medikamente. Welche Therapie geeignet ist, sollte gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt entschieden werden.
Akupunktur wird weltweit als ergänzende Behandlung bei Migräne eingesetzt. Studien deuten darauf hin, dass Akupunktur die Häufigkeit und Intensität von Migräneanfällen bei vielen Betroffenen reduzieren kann. Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung darstellen.
Nach heutigem wissenschaftlichem Verständnis kann Akupunktur verschiedene Prozesse im Körper beeinflussen. Studien legen nahe, dass sie unter anderem:
die Ausschüttung körpereigener schmerzlindernder Botenstoffe fördern kann
die Schmerzverarbeitung im Nervensystem beeinflussen kann
die lokale Durchblutung verbessern kann
das vegetative Nervensystem regulieren und dadurch Stressreaktionen positiv beeinflussen kann
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Wirkung zusätzlich durch die Harmonisierung des Qi-Flusses erklärt.
Seit vielen Jahren behandle ich Patientinnen und Patienten mit Migräne mittels Akupunktur. Viele berichten im Verlauf der Behandlung über eine geringere Häufigkeit oder Intensität ihrer Migräneanfälle sowie über eine verbesserte Lebensqualität. Ob und in welchem Ausmaß eine Behandlung hilft, ist jedoch individuell verschieden.
Akupunktur wird in vielen Ländern als ergänzende Therapie zur Behandlung von Schmerzen und anderen Beschwerden eingesetzt. Bei fachgerechter Durchführung gilt sie als gut verträglich. Wie bei jeder medizinischen Behandlung können in seltenen Fällen leichte Nebenwirkungen, beispielsweise kleine Blutergüsse oder eine vorübergehende Müdigkeit, auftreten.
Wie bei jeder Therapie kann auch bei der Akupunktur kein Behandlungserfolg garantiert werden.
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